Photovoltaik für unsere Doppelhaushälfte, Vorplanung Oktober 2026

Unser Dach kann mehr Strom liefern, als wir im Jahr verbrauchen

28 Module auf Ost- und Westdach, dazu ein Speicher mit 10 kWh. Durchgerechnet Stunde für Stunde mit dem echten Wetter der letzten zwölf Jahre.

So fließt der Strom durchs Haus

Unser Haus und die Nachbarschaft, nachgebaut aus den Drohnenfotos. Wähle Jahreszeit und Wetter und lass den Tag laufen: Die Sonne wandert, die Punkte zeigen, wohin der Strom gerade geht. Die farbigen Marker im Modell gehören zu den Zahlen daneben.

12:00

Ziehen dreht das Modell

Dach
Haus
Speicher
Netz
0 Uhr6121824 Uhr

Die Werte im Modell sind Mittelwerte aus der Simulation für unseren heutigen Verbrauch: bei Sonnig die sonnigsten Tage der Jahreszeit, bei Trüb die dunkelsten, bei Mittel alle Tage zusammen.

Das Jahr im Überblick

Von April bis September versorgt uns das Dach fast vollständig. Im Winter reicht die Sonne nicht, dann kaufen wir den größeren Teil zu.

Erzeugung pro Tag im Jahresverlauf

Die Linie zeigt den Durchschnitt für jeden Kalendertag, die Fläche den Bereich, in dem acht von zehn Tagen landen.

Erzeugung pro Monat

Mittel aus zwölf Jahren, nach Dachseite.

Westdach, 10 ModuleOstdach, 18 Module

Woher unser Strom kommt

Verbrauch pro Monat. Die Zahl über der Säule ist der Zukauf.

Zukauf aus dem NetzAus dem SpeicherDirekt vom Dach
Alle Monatswerte als Tabelle

Was es kostet und was es bringt

15.000 €20.000 €25.000 €
Bezahlt nach
Plus nach 20 Jahren
Rendite pro Jahr

Kontostand der Anlage über die Jahre

Start beim Kaufpreis im Minus. Jedes Jahr kommen Ersparnis und Vergütung dazu.

Alle Preise von 15.000 bis 25.000 € als Tabelle

So liegen die Module

Geplant aus Drohnenfotos unserer Haushälfte. Das Ostdach ist fast frei, auf dem Westdach arbeiten wir um Gaube, Dachfenster und Schornstein herum.

Module
28 Stück mit je 450 Wp
Leistung
12,6 kWp
Speicher
10 kWh
Ostdach, Straßenseite
18 Module, 8,1 kWp
Westdach, Gartenseite
10 Module, 4,5 kWp
Dachneigung
ca. 47°
Drohnenfoto der Straßenseite mit 18 eingezeichneten Solarmodulen auf dem Ostdach
Ostdach zur Straße: 18 Module. Die gestrichelte Linie ist die Haustrennwand.
Drohnenfoto der Gartenseite mit 10 eingezeichneten Solarmodulen auf dem Westdach
Westdach zum Garten: 10 Module neben Gaube und Dachfenster.
Maßstäblicher Belegungsplan beider Dachseiten mit Modulfeldern, Maßen und Kennzahlen
Belegungsplan mit Maßen. Alle Maße stammen aus den Fotos und haben etwa 0,3 m Toleranz.

Wie es weitergeht

  1. Zwei bis drei Installateure zum Aufmaß einladen und Angebote für genau diese Belegung einholen.
  2. Den Speicher im Angebot einzeln ausweisen lassen. Er bringt uns rund 300 € im Jahr, daran lässt sich sein Preis messen.
  3. Auf den Termin achten: Geht die Anlage bis Ende 2026 ans Netz, gilt die heutige Einspeisevergütung für 20 Jahre.
Wie gerechnet wurde
  • Wetter: stündliche Einstrahlung, Temperatur und Wind aus dem Reanalyse-Archiv von Open-Meteo für den Raum Gütersloh, 2014 bis 2025.
  • Anlage: Ostdach mit Azimut 77°, Westdach mit Azimut 257°, beide 47° Neigung. 14 % Systemverluste, das Westdach bekommt 3 % Abzug für den Schatten der Gaube.
  • Alle Erträge sind um 6 % gekürzt, weil solche Wetterdaten die Einstrahlung in Mitteleuropa eher überschätzen. Rechnet mit plus oder minus 10 %.
  • Verbrauch: 5.500 kWh pro Jahr nach einem üblichen Haushaltsprofil, im Januar 12 % über und im Juli 12 % unter dem Schnitt.
  • Speicher: 10 kWh, davon 9,5 kWh nutzbar, 5 kW Leistung, 90 % Wirkungsgrad. Die Rechnung läuft in Stundenschritten, der echte Zukauf liegt eher etwas höher.
  • E-Auto: 10.000 km bei 18 kWh je 100 km plus Ladeverluste, rund 2.000 kWh im Jahr. „Lädt abends“ heißt jeden Tag von 18 bis 20 Uhr. „Lädt bei Sonne“ heißt: Das Auto steht mittwochs, samstags und sonntags tagsüber zu Hause und nimmt den Überschuss, den der Speicher nicht mehr aufnimmt. Reicht das nicht, lädt es abends nach.
  • Wärmepumpe: nur ein Überschlag mit 4.500 kWh Strom im Jahr, verteilt nach der Außentemperatur, 62 % davon von November bis Februar. Für eine belastbare Zahl braucht es Heizlast, Dämmstandard und Vorlauftemperatur unseres Hauses.
  • Wirtschaftlichkeit: 27 ct pro kWh, 200 € Betriebskosten pro Jahr, 0,5 % weniger Ertrag pro Jahr durch Alterung. Keine Finanzierungskosten, kein Speichertausch. Verglichen wird immer derselbe Haushalt mit und ohne Anlage, Auto und Wärmepumpe selbst sind nicht eingepreist.
  • Vergütung bis Ende 2026: gemischt 7,49 ct pro kWh, davon 15 % abgezogen für Stunden mit negativen Börsenpreisen. Ab 2027 nach Gesetzentwurf 5,2 ct für drei Jahre, danach vorsichtig 0 ct. Der Entwurf ist noch nicht beschlossen.
  • Das 3D-Modell ist nach Drohnenfotos und Satellitenbild nachgebaut. Unser Dach und die Modulfelder sind maßstäblich, Fenster, Gärten und Nachbarhäuser sind nach Augenmaß gesetzt.